Programm

Dieser Workshop ist ausschliesslich für die Seminar-Referenten gedacht (welche sich bitte dazu anmelden wollen).

14:30 - 17:00 Uhr

Kornhaus P4

Arts inducteurs: »De la trace à la transe«

Dr Méd Olivier Garandeau, Silvie Courtis, Musicothérapeute et hypnothérapeute

Cet atelier présente une histoire du dessin automatique pour aboutir à son utilisation en soin. Vous découvrirez des réalisations de patients, ainsi que certaines du Dr Garandeau (dessins hypnotiques et hypnotisants) et pourrez expérimenter le dessin automatique avant d'explorer plus loin encore une véritable transe graphique où le fil du trait entraine dans les méandres de l'hypnose.

Vous pourrez l'employer pour déclencher de très rapides inductions hypnotiques et accompagner vos patients en suivant l'intensité de leur tracé, telle la lecture d'un tracé de scope. Vous saurez entrenir et approfondir la transe de vos patients; vous pourrez leur proposer de reproduire régulièrement cette expérience lors de leurs auto hypnoses.

Dieser Workshop stellt die Geschichte des automatischen Zeichnens vor sowie seinen Einsatz bei der Behandlung von Patienten. Sie werden Zeichenbeispiele von Patienten und auch von Dr. Garandeau kennenlernen (hypnotische und hypnotisierende Zeichnungen) und das automatische Zeichnen ausprobieren können, bevor Sie bis in eine wirkliche graphische Trance vordringen, wo der Faden des Striches hinüberführt in die Mäander der Hypnose.

Sie werden das automatische Zeichnen in Ihrer Therapiepraxis einsetzen können, um sehr rasche Einstiege in die Hypnose zu erzielen und Ihre Patienten zu begleiten, indem Sie – wie bei der Auswertung einer EKG-Kurve – die Intensität der Stiftführung Ihrer Patienten verfolgen. Zudem werden Sie lernen, die Trance Ihrer Patienten aufrechtzuerhalten und zu vertiefen. Sie werden ihnen anbieten können, diese Erfahrung im Rahmen der Selbsthypnose regelmäßig zu wiederholen.

Unsere Referenten sind nicht fürstlich belohnt. Als Anerkennung für viel idealistische Arbeit bieten wir ihnen jedes Jahr einen Anlass, wo auch sie aufnehmen und profitieren können.

18:30 Uhr

in der Falkensteinerstube im Kreuz 

Gemeinsames VIP-Abendessen

Auf eigene Kosten, für Insider und alle die es werden wollen. Alle sind herzlich eingeladen. (Wir bitten in jedem Fall um Anmeldung auf der Anmeldekarte oder auf dem online-Anmeldeformular.)

9:00 Uhr

im Entrée des Kornhauses

Öffnung des Seminar-Sekretariats

Das Sekretariat ist bereits am Mittwochabend für Sie bereit. Kenner reisen zur Einstimmung schon am Vorabend an. Je früher Sie kommen, umso eingehender können wir Sie informieren und beraten.

10:00–10:15 Uhr

Rösslisaal

Begrüssung durch den Präsidenten

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor

10:20–10:50 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Krisenintervention nach Katastrophen – was hat Hypnose damit zu tun?!

Stefanie Schramm, Dipl.-Psych., Psych. Psychotherapeutin

Katastrophen brechen in unser Leben ein, lassen sich nicht vorbereiten und werden als starke (reale oder gefühlte) Bedrohung empfunden. Je nachdem, ob man das Geschehen direkt oder indirekt erlebt, ergibt sich eine unterschiedliche Betroffenheit. Bei aller Individualität ist es aber gerade ein Kennzeichen solcher, potentiell traumatischer, Ereignisse, dass sie eine starke problemtrance-induzierende Wirkung haben (können), die sich auch auf die Helfer übertragen kann.

Daher kann es sowohl in der Akuthilfe als auch in der mittel- und langfristigen Betreuung der Betroffenen sehr hilfreich sein, diese Ereignisse unter hypnosystemischen Gesichtspunkten zu betrachten. Daraus ergeben sich verschiedene Ideen zur Unterstützung der Betroffenen im Sinne eines »Ent-Hypnotisierens« unter Nutzung der hypnosystemischen Sprachmuster: kleinschrittige Verschiebung des Fokus; Reassoziation von Ressourcen zur Selbstberuhigung und Stabilisierung; Etablierung von Möglichkeiten, negative selbsthypnotische Prozesse zu unterbrechen; Utilisation der eigenen, als unangenehm (oder sogar unaushaltbar) erlebten Reaktionen, u.a.

Auch für den Eigenschutz der Helfer während und nach solchen Ereignissen ist das Wissen um die hypnotischen Prozesse in solchen Situationen hilfreich, um nicht ebenfalls in die Problemtrance zu geraten (bzw. dies zu bemerken und wieder herauszukommen).

Im Vortrag wird dieses Geschehen an einigen praktischen Beispielen aus der Arbeit der Referentin (u.a. nach dem Germanwingsabsturz 2015) dargestellt.

10:55–11:30 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Hypnose und Irritable Bowel Syndrome

Prof. Dr. med. Gabriele Moser

Überblick zu Studien/Evidenz der Bauchgerichteten Hypnose beim Reizdarmsyndrom, Einblick in die Bauch-Hirn-Achse.

12:00–13:30 Uhr

Workshops 1–15

Die Workshopräume befinden sich im Rössli, im Kornhaus, im Kreuz, im Bürgerhaus und im Seminarraum der Raiffeisenkasse und sind angeschrieben. Zudem erhalten Sie mit Ihren Unterlagen beim Einchecken einen Situationsplan.

13:30–14:45 Uhr

Mittagspause

Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können Sie sich gleichzeitig auch für Ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salatbuffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe ob Sie vegetarisch oder konventionell essen! Die Verpflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In Ihrer Kongressmappe finden Sie die BONs, welche Sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezogene Verpflegungen werden nicht rückvergütet.

Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

14:45–18:15 Uhr

Workshops 1–15 Fortsetzung

19:00–ca. 21:00 Uhr

Rösslisaal

Generalversammlung der SMSH

Die Mitglieder der SMSH sind gebeten, mit ihrer aktiven, kritischen Teilnahme die Arbeit des Vorstandes zu würdigen.

Das Team im Restaurant Kreuz wird uns nachher trotz vorgerückter Stunde noch bewirten.

10:00–18:30 Uhr Donnerstag und Freitag

Entrée des Kornhauses

Büchertisch

Der Büchertisch von Karger ist bereit und bleibt bis Freitagabend 18.30 Uhr.

8:30–10:00 Uhr

Rösslisaal

Fallvorstellung

Moderation: Dr. med. J. Philip Zindel

Kolleginnen und Kollegen aus der Basis – sprich: Nicht-prominente – und aus den verschiedenen Sparten, bieten anhand einer kurzen Fallvorstellung aus ihrer Hypnosepraxis einen Einblick in ihre »Küche«, in ihre Kreativität, in ihre Nöte, Erfolge, Misserfolge und Reflexionen. Es geht dabei weder um die Präsentation von vorbildlichen Therapien noch um öffentliche Supervision, sondern um anregende Bilder, die Mut machen sollen, sich selber vermehrt an die Hypnose zu wagen und vielleicht auch selber einen Fall vorzustellen.

Melden Sie sich bei Dr. med. J. Philip Zindel,

Hauptstrasse 17, 4102 Binningen, Fax:  061 731 34 23

E-Mail: j.philip.zindel@bluewin.ch

Ihr Beitrag kann Ihnen für den Fähigkeitsausweis angerechnet werden.

10:30–12:00 Uhr

Workshops 16–30

12:00–13:45 Uhr

Mittagspause

Die Mittagessen sind im Seminarpreis NICHT inbegriffen. Mit der Anmeldung für das Seminar können Sie sich gleichzeitig auch für Ihre Mittagsverpflegungen anmelden. Das Seminarhotel bietet am Donnerstag und Freitag im Kreuzsaal ein Mittagsbuffet zu je Fr. 45.– an. (Salatbuffet, Pasta, Fisch, Fleisch und Dessert). Damit sich die Küche entsprechend vorbereiten kann bitten wir um Angabe ob Sie vegetarisch oder konventionell essen! Die Verpflegungskosten werden zusammen mit den Kursgebühren in Rechnung gestellt. In Ihrer Kongressmappe finden Sie die BONs, welche Sie dann jeweils abgeben müssen! Nicht bezogene Verpflegungen werden nicht rückvergütet.

Die Pausenverpflegungen sind in den Seminargebühren inbegriffen.

13:00–13:30 Uhr

Kornhaus P3

Mittagstrance mit Katalin Bloch-Szentágothai und Ute Stein

13:45–17:15 Uhr

Workshops 16–30 Fortsetzung

18:30–19:30 Uhr

Ottilienkapelle (5 Gehminuten vom Kreuz entfernt)

Das Freitag-Abend Konzert in der Ottilienkapelle

»Im Café Deseado ertönt die Musik aus jenem Café, das es im Puerto Deseado, Patagonien nicht gibt.

Serviert werden durchwegs Eigenkreationen – eine Mixtur, zusammengesetzt aus den verschiedensten, mehr oder weniger traditionellen Stilen.

Mag eine ähnliche Mélange damals an der Mündung des Río de la Plata eine Hauptzutat gewesen sein um den Tango zu destillieren, erzählt sie heute wortlose Geschichten aus der Landschaft südlich des oberen Bodensees.«

Aktuelle Besetzung: Julia Herkert, Violine/Viola; Martin Amstutz,

Bandoneón; Stefan Gschwend, Gitarre

20:00–ca. 2:00 Uhr

Kreuzsaal

Trance-Buffet mit Musik und Tanz im Kreuzsaal

Für die musikalische Unterhaltung sorgt das »LaMarotte Swingtett«.

Bitte melden Sie sich deshalb frühzeitig mit beiliegender Anmeldekarte an. Das »trockene Gedeck« kostet Fr. 90.. Es wird Ihnen mit dem Seminarbeitrag in Rechnung gestellt.

8:30–9:00 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Haltung, Rahmung und Aktivierung von Selbstwirksamkeit als nichtsprachliche hypnotherapeutische Interventionen für gelingende Veränderungsprozesse

Dr. med. Michael Bohne

Theoretischer Hintergrund: Nach Damasio ist der Körper die Bühne der Gefühle. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der Veränderung parafunktionaler Emotionen aktiv mit einzubeziehen. Mit PEP lassen sich belastende Emotionen, wie Ängste vergleichsweise leicht und schnell und trotzdem anhaltend verändern. Darüber hinaus stellt PEP eine gute Selbsthilfetechnik für Klienten dar. In der PEP werden parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster durch eine Verstörung neuronaler Netzwerke mittels bifokal-multisensorischer Interventionen (BMSI) verändert. Des Weiteren wird die Selbstbeziehung konsequent durch Selbstakzeptanzübungen verbessert, was erfahrungsgemäß auch zu einer Verbesserung der Beziehung zu anderen führt.

Für Ärzte und Therapeuten hat sich PEP als selbstfürsorglicher Schutz vor sekundärer Traumatisierung bewährt. 

Durch die Integration von PEP in die bekannten Behandlungsmethoden ergeben sich trotz der ungewöhnlichen Veränderungsgeschwindigkeit erstaunlich tief greifende Wirkungen.

9:05–9:35 Uhr

Rösslisaal

Vortrag: Hypno-Therapeutische Kommunikation: Plädoyer für eine »Resonance Based Medicine«

Dr. med. Hansjörg Ebell

Jegliche medizinische Behandlung bedarf der Aufklärung und Einwilligung. Ob sie Patienten zu Gute kommt oder nicht wird maßgeblich von der Qualität der Begleitung vor, während und nach einer Maßnahme beeinflusst. Die große Bedeutung von Suggestions-Effekten für Gelingen oder Misslingen einer Therapie (Placebo- und Nocebo) wird zunehmend erkannt. Kommunikation ist insofern eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit von Interventionen, die gemäß strengen Kriterien einer »Evidence Based Medicine« geprüft wurden. Objektiv und subjektiv angemessene Therapieziele werden am ehesten erreicht, wenn der intersubjektive Austausch zwischen Hilfe Suchenden (Perspektive: Kranksein) und professionell Hilfe Gewährenden (Perspektive: Krankheit) in »Resonanz« erfolgt. Hypnotherapeutische Kommunikation und »Utilisation« (Milton Erickson) beziehen die Ressourcen der Betroffenen mit ein: begriffen als »Resonance Based Medicine«.

9:45–12:30 Uhr

Workshops 31–44

12:30–13:00 Uhr

Rückblick und Ausblick – Abschluss der Tagung

Prof. Dr. med. Peter Stephan Sandor