Workshops

Workshops

Grundausbildung für Anfänger

Workshop 1

Grundausbildung Kurs 1

Dr. med. Christian Ziegler, Dr. med. Gaston Dunkelmann, Dr. med. dent. Viviane Hurni

Co-Referenten: Dr. med. dent. Peng Michelle, Dr. med. dent. Claude Braun

 Einführung in die medizinische Hypnose

• Definition und Geschichte der Hypnose

• Korrektur von Mythen und Fehlschlüssen über Hypnose

• Induktion: Demonstration und Kleingruppenpraxis

• Lernen in Trance

• Indikationen für Hypnose

Workshops für Fortgeschrittene

Bitte die Workshopnummern 1., 2. und 3. Wahl pro Tag in die Anmeldekarte eintragen

Workshop 2

Die Wirkung der Stimme im Kontext der Hypnose

Dr. Sabine Alex

Der Einsatz der eigenen Stimme stellt nicht nur eine Botschaftsübermittlung dar, sondern ist entscheidend für das Ergebnis einer erfolgreichen Kommunikation. Oft ist nicht nur das »was« gesagt wird entscheidend, sondern, das »wie« es gesagt wird. Eine viel zitierte Untersuchung des Psychologieprofessors Albert Mehrabian besagt,dass die Wirkung einer Botschaft zu 38 % von der Stimme abhängt. Wie viel Aufmerksamkeit aber widmen wir unserer Stimme und wie stimmig sind wir?

Die Stimme ist das Spiegelbild unserer Persönlichkeit und somit eine ständige Weiterentwicklung möglich. Ein Patient in Trance ist besonders aufmerksam und sensibel für die Untertöne, die in der Stimme des Behandlers mitschwingen und ganz unmittelbar eine Menge über ihn mitteilen.

Inhalte:

  • Interessantes und Wissenswertes über die Stimme.
  • Übungen zum Auffinden der natürlichen Sprechstimmlage.
  • Die Auswirkungen unserer Gedanken auf unsere Körpersprache werden aufgezeigt.
  • Sensibilisierung für die Wahrnehmung der Emotionen hinter dem gesprochenen Wort.
  • Übungen, um unserer Stimme Kraft, Volumen und Ausdruck zu verleihen.
  • Das Einsetzen der Stimme zur Trancevertiefung.
  • Gruppentrance zum Thema Stimme.

Workshop 3

Meditation → Hypnose

Dr. med. HansPeter Bruggisser

Auf vielseitigen Wunsch wird der Workshop am Donnerstag und Freitag durchgeführt.

WORKSHOP ZUR EIGENEN PRÄVENTION UND ZUR EINFÜHRUNG INS THEMA MEDITATION
Inhalt: MBSR/ QI GONG/ SADHANA und mehr ...

Einladung zu einem ganzen Tag mit Achtsamkeitsübungen und Meditationen verschiedener Meister, wie Jon Kabat-Zinn(MBSR), Tich Nhat Han (QI GONG), Antony de Mello und Anand Nayak (SADHANA). Eine Mischung mit wenig Theorie und vielen praktischen Übungen, begleitet mit Geschichten von Nossrat Peseschkian und Antony de Mello.

In meiner beruflichen Laufbahn bin ich diesen besonderen Menschen teils im Rahmen einer Ausbildung oder persönlich begegnet und habe persönlich deren Botschaften als hilfreich erlebt.

ZIELPERSON DIESES WORKSHOPS BIST VORERST DU SELBER UND DEINE AKTUELLE BEFINDLICHKEIT. – Später vielleicht auch Dein Wunsch, diese Erfahrungen weiterzugeben. Dies wird Dir umso besser gelingen, je mehr Du selber eigene Erfahrungen gesammelt hast, um darüber urteilen zu können.

Ein Problem im Umgang mit Meditation für uns Europäer ist deren praktische Anwendung im Alltag. Ebenso schwierig ist die Umsetzung von Begriffen wie Achtsamkeit, Konzentration, Relaxation usw. Antony de Mello und sein Schüler Anand Nayak, beide mit christlicher Tradition und aus Südindien stammend, haben mit der Anwendung einer »geführten Meditation«, genannt Sadhana, eine Trance-verwandte Methode entwickelt, welche die Basis bildet für diesen Workshop und damit den Zugang zu Meditation erleichtern soll. Damit sind wir auch am Berührungspunkt Meditation Ý Hypnose angelangt.

Maximal 15 Personen.

Workshop 4

Lernen, Speichern, Vergessen: Hypnose und Gedächtnis

Prof. Dr. phil. Peter Brugger, Prof. Dr. med. Peter Sandor, Dr. med. Hans Wehrli

Ausgehend von einer Übersicht über die neuropsychologischen Grundlagen von Lernen und Gedächtnis greifen die Referenten kliniknahe Themen zu Gedächtnis und Hypnose auf: Regression, »False Memories«, Hypermnesien, Gezieltes vergessen etc.

Die bewährte Zusammenarbeit zwischen dem Grundversorger Hans Wehrli, dem Neuropsychologen Peter Brugger und dem Neurologen Peter Sandor wird eine gute Mischung aus Theorie und Praxis garantieren.

Workshop 5

Einfache und stressfreie Zahnbehandlung 
mit Hypnosetechniken

Dr. med. dent. Andreas Joss

Begleitung der Patienten durch die Behandlung mittels in der Hypnoseausbildung erlernten Methoden, kurze Repetition einiger Begriffe (NLP).

Mit wenig Aufwand den Zahnarztbesuch zu einem möglichst angenehmen Ereignis machen. Praxisgestaltung (Hintergrundmusik, Bilder, etc.). Einsatz von Kopfhörer mit CDs. Strategien, den Patienten mit einem Gesamtreframing seiner Zahnarztbesuche zu beglücken. (Geht auch etwas in Patientenmotivation und eventuell Prophylaxe hinein).

Spezielle Unterkapitel:

  • Kinderbehandlung
  • Hilfestellungen für Patienten allfälligen Bruxismus bewusst zu machen und abzugewöhnen (nicht rein hypnotisch).

Workshop 6

Hypnose-Kurztherapie von Ängsten

Dr. phil. Dipl. Psych. Hans-Christian Kossak

Diese sehr komplexe Hypnose-Kurz-Therapie von Ängsten und Phobien hat der Referent vor mehr als 30 Jahren entwickelt und zahlreich erprobt. Sie ist äusserst effektiv, da meist bereits nur eine Sitzung dauerhaft erfolgreich ist, wie das zahlreiche über Jahrzehnte reichende Rückmeldungen bestätigen. Die Hypnose-Interventionen beinhalten gezielte Imaginationen, Suggestionen, Ressourcen-Utilisation und führen zum Erwerb von gezielten Kompetenzen u.a. zur Selbstwahrnehmung, Emotions- und Selbstregulation und insgesamt zum Angstabbau. Nach einleitenden Darstellungen der theoretischen Grundzüge der Genese, Anamnese erfolgt die ausführliche Demonstration der Therapieform. Dann ist ausreichend Zeit, unter Supervision intensiv in Kleingruppen zu üben und die Erfahrungen im Plenum zu diskutieren.

Workshop 7

Die Klangreise

Dr. phil., Dipl. Psych. Johannes Oehlmann

2-Tages-Workshop einzeln belegbar.

Dieser Workshop findet im Kloster Schönthal, 4438 Langenbruck statt. Hin- und Rückfahrt per Shuttle.

(Bitte vergessen sie nicht, sich für das Mittagessen anzumelden.)

(2. Tag WS 22)

In Klangreisen können tiefe organismische Entspannung und Tranceprozesse erlebt werden. Die Verbindung von Klang, Zeit und Stille öffnet innere Räume und regt die Kreativität an. Klangreisen sind eine Verbindung von Hypnose und Musiktherapie, sie werden im klinischen Bereich im Einzel- wie im Gruppensetting verwendet. Verbale und nonverbale Aspekte werden aufeinander bezogen und ergänzen sich im therapeutischen Prozess.

Ich zeige Nützliches für die Auswahl und das Spiel mit einfachen Klang- und Rhythmusinstrumenten und erkläre, ausgehend von Selbsterfahrung, die Struktur von Klangreisen im Kontext von Handwerk, Beziehung, und Instrument. In Kleingruppen werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selber spielen, experimentieren, und anleiten können. Geeignete Instrumente stelle ich zur Verfügung.

Workshop 8

»Generative Trance«

Dr. med. Olivier Ryhiner

Unter diesem Titel hat Stephen Gilligan 2014 ein Buch auf Deutsch vorgelegt, welches ein Verfahren beschreibt, das kreative Zustände des Bewusstseins möglich macht.

Anders als bei der traditionellen Hypnose, bei der man die Kontrolle des Bewusstseins abgibt, werden bei der »Generativen Trance« Bewusstes und Unbewusstes zu einem transformierenden Bewusstsein verwoben ...

Workshop 9

Ein Symptom konkretisieren In Hypnose mit dem Symptom direkt kommunizieren.

Dr. med. Martin Schmid

Patienten kommen zu uns mit Symptomen und meist schon vielen, oft wenig hilfreichen konzeptuellen Ideen. Manche Leidensgeschichte ist lang, komplex und von verschiedensten, oft frustranen Therapieversuchen begleitet. Hier tut es gut einfach mal den ganzen Ballast der Pathogenese, der Differentialdiagnosen und gutgemeinten Erklärungen beiseite zu lassen und direkt mit dem Symptom zu kommunizieren. Dies funktioniert deshalb so gut, weil unser Körper eine »Hotline« zum bildhaft-emotional-unbewussten Denken hat. Hypnose ist der Königsweg zum Unbewussten und ihr Verständnis hilft uns diesen anderen Weg zu gehen. In Trance (und auch ohne Trance) kann ein Symptom eine konkrete Farbe, Form oder Gestalt annehmen. Damit ist der Ansatzpunkt geschaffen um es zu verändern ... 

In diesem Workshop lernen sie eine einfache Methode kennen, wie sie gemeinsam mit dem Patienten körperliche und auch seelische Beschwerden in konkrete, erfahrbare »gefühlte Bilder« umwandeln. Indem der Patient mit seinem Körpergefühl/Symptom in Kontakt bleibt, wird eine Kommunikation ermöglicht. Ein Veränderungsprozess kann mit Hilfe von neuen, aus der Erlebniswelt des Patienten stammenden, hilfreichen Lösungs-Bildern in Gang gesetzt werden ... Die Bereitschaft der Patienten mitzumachen ist hoch, da wir uns ja wirklich um das Problem kümmern.

Der Workshop eignet sich für alle Grundversorger und Somatiker, die einen anderen Zugang zum Symptom suchen. Da sich auch psychische Probleme gut konkretisieren lassen, indem wir die zugehörige Körperempfindung hervorrufen, eignet sich der Workshop auch für alle psychotherapeutisch Tätigen. Voraussetzung für die Teilnahme sind Grundkenntnisse in Hypnose (absolvierter Grundkurs oder gleichwertige Grundausbildung).

Workshop 10

Tranceübungen zu Intuition, Salutogenese und Selbstheilung

1. Tag (Tag 2, WS 25)

Ph. D. Gary Bruno Schmid, Dr.med. Walter Schweizer

Angeboten werden zwei aufeinander bezogene, jedoch in sich abgeschlossene und einzeln belegbare Praxis-Workshoptage. Im Zentrum der Workshops stehen gegenseitiges Üben in der Kleingruppe nach Demonstration. Die eingeführten Methoden wurden an Hand von Fallbeispielen aus unseren Praxen hergeleitet. In Paarübungen werden die Methoden von den TeilnehmerInnen selbst erlebt und dabei erlernt. Das Einbringen eigener Erfahrungen und Fälle ist willkommen (fakultativ).

Tag 1: Trance Übungen zur Förderung der Intuition, empathischen Identifikation des Therapeuten unter Einbezug der Gegenübertragung als »Stethoskop« sowie der Salutogenese zur Stärkung der Selbstheilungskräfte des Patienten.

Workshop 11

Das träumende Nacht-Ich

Dr. med. Christine Glauser, Dr. med. Maurice Stauffacher

Wir alle haben ein Tag- und ein Nacht-Ich. Im Schlaf und im Traum ist das Nacht-Ich aktiv und produktiv, steht aber im Schatten des Tag-Ichs, das nur wenig von ihm weiss. Es besser kennen zu lernen, den eigenen Träumen auf die Spur zu kommen bringt uns zu grundlegenden emotionalen Inhalten und kann den Weg öffnen zu einer therapeutischen Metamorphose.

In unserem Workshop knüpfen wir an unseren Samstags-Workshop »Mandala der Träume« von 2016 an. Wir stellen diese Technik wieder vor aber zeigen auch, wie Tag-Ich und Nacht-Ich als Ego-States miteinander in Kontakt kommen können und wie beim Wiedererleben eines Traums in Hypnose das Nacht-Ich vielleicht ein zusätzliches Element schicken kann, das alles verändert.

Der Kurs kann wie eine Selbsterfahrung genutzt werden, zeigt aber auch Möglichkeiten, wie PatientInnen das kreative Potential ihrer Träume für eine Veränderung einsetzen können.

Workshop 12

Hypnose von kleinen wilden Kerlen und Pubertieren beim Zahnarzt

1. Tag (2. Tag, WS 28) (3. Tag, WS 43)

Dr. med. dent. Ute Stein

Folgende Inhalte werden den Kursteilnehmern am Donnerstag und Freitag vermittelt:

  • Altersabhängige Kommunikation unter entwicklungspsychologischen und -physiologischen Aspekten
  • Besonderheiten der Kinderhypnose
  • Umgang mit Eltern
  • Musterunterbrechung
  • Notfallkommunikation beim Zahnarzt
  • Habits – pro und kontra???
  • Konfliktmanagement
  • verhaltenstherapeutische Interventionen
  • Nutzung von Körpersprache und Atmung

An beiden Tagen werden hypnotische Schnell-Induktionen demonstriert und geübt.

Am Samstag wird der Kurs abgerundet durch Fallbeispiele aus der Praxis und mit gegebenenfalls Live-Demonstration.

Workshop 13

»Hypnose im Raum«: Zwei Techniken

Dr. med. J. Philip Zindel

Als Erstes beim Eintreten in die Trance verändert sich das Raumgefühl, eine Tatsache, die sich sowohl neurobiologisch nachweisen wie auch durch das subjektive Erleben bestätigen lässt. Die mittlerweile recht bekannte »3D-Übung« ebenso wie die eher neue Übung »Den Raum füllen« beschäftigen sich mit der Nutzung und den erstaunlichen Möglichkeiten der Arbeit mit dem Raumgefühl. Wir werden beide Methoden praktisch übend und theoretisch kennen- und anwenden lernen, für uns selber wie auch für die Arbeit mit Patienten.

Workshop 14

»Klopfen« (EFT) und Hypnose

med. prakt. Christine Solanki

Einführung in die energetische Klopfstimulation, Arbeit mit Selbstaffirmationen und Stimulation von anderen Hirnarealen, u. a. durch Augenbewegungen.

Ich erlebe das »Klopfen« als enorme Bereicherung in der psychotherapeutischen Arbeit durch Einbezug des Körpers. Es ist sehr wirksam bei Erregungszuständen (Ängsten, Phobien, Wut, Verzweiflung, posttraumatisch), bei körperlichen Beschwerden (Schmerzen, etc.), Alpträumen oder zur Leistungssteigerung.

Es fördert die differenzierte Selbstwahrnehmung bezüglich Körper, Gefühl, Gedanken, spontane Impulse.

Das Beklopfen der Akkupunkturpunkte löst eine Entspannungsreaktion im Körper aus und dadurch ein verändertes Erleben des Problems. Häufig lässt sich das Problem völlig auflösen. Es wirkt häufig überraschend, sehr rasch und nachhaltig.

Das »beklopft-werden« und der Fokus auf das Problem, die Selbstbeobachtung, bewirkt meist einen heilsamen Trancezustand.

Workshop 15

Kommunikation und Tranceinduktionen mit den Elementen der Traditionellen Chinesischen Medizin

Dr. med., Dipl. Ing. Stefan Steinert

Die TCM bietet ein System zur Beurteilung seelischer und körperlicher Störungen an, das zu einer Diagnose und entsprechenden Therapie führt. Neben den bekannten Methoden dieser traditionellen Naturheilweise wie Akupunktur usw. stehen uns aber auch  Metaphern zur Verfügung, die als Trancebilder in der Hypnotherapie, in der Beratung und damit in vielen Bereichen der Psychotherapie genutzt werden können, um vegetative Systeme, Anteile des Unbewussten kennen zu lernen und ein Refraiming für neue Lösungsalternativen zu entwickeln.

In diesem Workshop werden zum einen die Grundlagen zur Anwendung dieser Trancen vorgestellt, d. h. die somatischen Marker, beobachtbare Reaktions- und Empfindungsweisen, mit denen wir den Zustand der verschieden vegetativen Systeme erfassen können.

Praktische Übungen für die Therapie und/oder Selbsthypnose zum Thema Steuerung von Kommunikation und Beziehungsgestaltung, Nähe und Distanz sowie Selbstschutz.

Workshop 16

Die Tonglen Technik – Synergismus zwischen Achtsamkeitsmeditation und hypnotischer Trance

Dr. med. Urs Aemissegger, Dr. med. Sivan Schipper

Zielgruppe: Alle klinisch tätigen Kolleginnen und Kollegen.

Immer wieder müssen wir innehalten, weil uns etwas ausbremst, erschreckt oder weil wir hilflos werden angesichts dessen, was uns begegnet. Krankheiten, Grausamkeit, Ungerechtigkeit, Ängste, der Tod. Was dann? Es gibt verschiedene Methoden, damit umzugehen. Eine davon ist die aus dem tibetischen Buddhismus stammende Tonglenpraxis, die Praxis des »Geben und Nehmen«. Tonglen rückt Liebe und Mitgefühl in den Mittelpunkt. Dabei werden das eigene Leid und das Leid der Kranken nicht ignoriert, sondern achtsam vergegenwärtigt und gleichzeitig mittels Kultivierung der eigenen Herzenskraft transformiert. Leid annehmen und Mitgefühl aussenden – und nicht in Aktivismus verfallen – die Tonglenmeditation bedient sich gleichermassen Elementen der Achtsamkeitsmeditation (»Leid Wahrnehmen«) als auch der hypnotischen Trance (»Leid annehmen und transformieren«).

In diesem Workshop vermitteln wir die Mittel und Technik dieser jahrtausendealten Methode, üben an und mit uns, dem Gegenüber, der Um-Welt, um bereits am nächsten Tag die ansteckende und wohltuende Geisteshaltung des Mitgefühls verstärkt nach aussen zu tragen.

Grundausbildung für Anfänger

Workshop 17

Grundausbildung Kurs 2

Dr. med. Christian Ziegler, Dr. med. Gaston Dunkelmann, Dr. med. dent. Viviane Hurni

Co-Referenten: Dr. med. dent. Michelle Peng, Dr. med. dent. Claude Braun

 Vertiefung der Trance

• Stadien der Hypnose

• Hypnotische Phänomene

• Theorie

• Demonstrationen und Kleingruppenpraxis

 

Workshops für Fortgeschrittene

Workshop 18

Meditation → Hypnose

Dr. med. HansPeter Bruggisser

Auf vielseitigen Wunsch wird der Workshop am Donnerstag und Freitag durchgeführt. Siehe Beschreibung Workshop Nr. 3

Workshop 19

Entwickle Deine volle Stärke

Dr. med. Eva-Maria Albermann

Überwindung von Blockaden und Ängsten durch hypnosystemisches Stimulieren von Körper und Denken.

Körper und Geist sind ein Team. Deshalb kann man über direkten Einfluss auf beides leistungsmindernde Blockaden in erstaunlich kurzer Zeit abbauen.

Klienten bekommen ein individuell angepasstes Verfahren an die Hand, das sie in sehr kurzer Zeit selbstständig anwenden können, beispielsweise vor der Prüfung, dem Wettkampf oder in der Vorbereitung auf andere Anforderungssituationen, bei denen eine Verbesserung der Performance angestrebt wird.

Dabei werden verschiedene Techniken aus Hypnose, systemischer Therapie und energetischer Therapie auf besondere Art und Weise eingesetzt. Die Grundidee ist, die inneren Stärken und Selbstheilungskräfte gezielt anzuregen durch eine Balancierung des Energiesystems und Blockaden sofort zu behandeln. Dadurch kann die Selbstwirksamkeit und Zuversicht der Klienten schnell erhöht und damit der Boden für eine optimale Entfaltung und Performance bereitet werden.

Workshop 20

»Die rettende Dunkelheit« und weitere suggestive-hypnotische Geschichten

Dr. med. Gabriele Emmerich

Suggestionen und hypnotherapeutische Kurzinterventionen können über innere Bilder, ausgelöst über Worte, Geschichten und Spruchweisheiten produziert werden. Die Anwendung und Wirkung üben wir im Kurs. Der Nutzen von »sprachlichen« Bildern ist: Der Patient wird in seinem eigenen Bilderleben angesprochen, Therapiert und Zielgeführt. Die Überforderung durch abstrakte psychotherapeutische Inhalte wird somit minimiert. Das sprachliche Bild, die orientalische Geschichte, stellt so eine Verständigungshilfe dar. Die innerseelischen und gesellschaftlichen Konflikte werden durch die Lösungsmöglichkeiten aus den Sprachbildern angeregt und wir werden diese mit der psychologisch passenden Farbe ankern. Das mythologische Paradigma verhilft zu einem distanzierten Verhältnis den eigenen Konflikten gegenüber. Die Geschichte wird zum Spiegel.

Interaktiv üben wir die multiplen Ebenen (Erickson, Rossi) und erläutern die Bedeutung und Anwendungsmöglichkeiten von Metaphern, Witzen, Wortspielen, Weisheitssprüchen und den orientalischen Geschichten (Nossrat Peseschkian).

In der Psychosomatik der Augenheilkunde wende ich dieses praktisch seit dem Jahr 2000 mit sicherem Erfolg an. Beispiele aus meinem Praxisalltag stellen den praktischen Bezug gut und farbig dar.

Workshop 21

Prüfungsängste

Dr. phil. Alex Liatowitsch

In der Hypnose können Situationen, welche Angst auslösen, in einer ruhigen und sicheren Atmosphäre positiv antizipiert werden. Durch das »Üben in Hypnose« und durch posthypnotische Anweisungen kann dann die reale Situation angstfreier erlebt werden. – In diesem Workshop liegt das Schwergewicht auf Prüfungssituationen, wobei auch prüfungsähnliche Herausforderungen wie Präsentationen vor Publikum und sportliche Wettkämpfe thematisiert werden.

Nach einer theoretischen Einführung über Ängste und der Vermittlung der spezifischen Hypnosetechnik wird in Kleingruppen und anhand von Demonstrationen die Behandlungsmethode veranschaulicht und vertieft.

Workshop 22

Mehrperspektivische Orientierungs-Richtung, Raum und Zeit

Dr. phil, Dipl. Psych. Johannes Oehlmann

Dieser Workshop findet im Kloster Schönthal, 4438 Langenbruck statt.

Hin- und Rückfahrt per Shuttle.

(Bitte vergessen Sie nicht, sich für das Mittagessen anzumelden.)

Persönliche Orientierung ist in der Postmoderne mit den komplexen, fraktionierten Beziehungs- und Arbeitsprozessen ein wesentliches Thema für Behandler, Patienten, und im Organisationsprozess.

Wir arbeiten mit der Position in Raum, Zeit und Richtung. Dabei werden Inhalte innerpsychischer Trance-Prozesse – wie das schon in der Symbolarbeit der Fall war und ist – ins Aussen projiziert und im Raum sichtbar und begreifbar gemacht.

Äussere Themen werden in Beziehung gesetzt zu inneren Ressourcen. Im begleiteten Tranceprozess können wir zeitliche Positionen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bewusst anschauen und – dies immer wieder neu – Orientierung für aktuelle Themen finden.

Der Workshop gibt Gelegenheit zum Kennenlernen verschiedener Techniken und ist erfahrungs- und praxisorientiert.

Workshop 23

Hypno-systemische Methoden der Konflikt-Integration und Transformation

PD Dr. med. Uwe H. Ross

Hintergrund: Krisen, Polarisierung, Effektivitäts- und Zeitdruck fordern unsere willkürlich arbeitende Ich-Instanz durch innere und äussere Konflikte. Im Workshop werden hypno-systemische Kurzinterventionen zur Konflikt-Integration und Transformation als Mittel der Ressourcen-aktivierenden Selbststeuerung vorgestellt. Sie machen praktisch erfahrbar, wie die Aussöhnung mit widersprüchlichen und vernachlässigten Anteilen und die Integration von nicht gelebten Qualitäten, zu persönlicher Stärke und innerer Ruhe führen sowie zur Befriedung innerer und äußerer Konflikte beitragen.

Lernziele: Sie erleben wirkungsvolle Kurzinterventionen zur Förderung konfliktbezogener Selbststeuerungsfähigkeit aus moderner Hypnose, Health-NLP u. a.

Inhaltlicher Ablauf: Kurz-Input zu Prinzipien der Arbeit, Demonstration, praktische Übungen.

Didaktische Mittel: Live-Demonstration, Partner-/Gruppenübungen

Workshop 24

Trance und Bälle: eine spielerische Einladung für Sportler und Nicht-Sportler 

Dr. med. Alexandra B. Rosmus

Als Internistin, Psychosomatikerin und Theaterpädagogin verbinde ich gerne, was angeblich nicht zusammengehört: spielen oder agieren in Trance.

Bälle laden dazu ein, uns auf uns selber, unser Gegenüber oder die Gruppe einzuschwingen und zu fokussieren – auf ganz entspannte Weise.

Durch die Verbindung mit der Atmung, dem Rhythmus, Tönen und weiteren Sinnesqualitäten kommen wir in Bewegung, erweitern die Möglichkeiten des Leading und Pacing.

Wortspiele und Redensarten bereichern unsere Spielräume, ob wir »uns den Ball zuspielen oder nicht«, »am Ball bleiben oder nicht«.

In vielen kleinen Übungen, ergänzt durch Gruppentrancen, entdecken wir neue Spielformen und Geschichten für unseren Alltag.

Workshop 25

Tranceübungen zu Intuition, Salutogenese und Selbstheilung

2. Tag (Tag 1, siehe WS 10)

Ph. D. Gary Bruno Schmid, Dr. med. Walter Schweizer

    

Tag 2: Trance Übungen zur Erstellung eines Selbstheilungsnarrativs unter Anwendung eines Repertoires von Hypnosetechniken, der Entspannungs- und Stressreaktionen und der salutogenetischen / bewusstseinsmedizinischen Forschung.

Workshop 26

Blickrichtung und schonende PTBS-Behandlung

Dipl. Psych., M.A. Oliver Schubbe

Das Konzept der schonenden Traumatherapie nach Martin Sack bildet ein übergreifendes Modell zur Behandlung komplexer PTBS. Das Seminar verbindet bekannte Ansätze und vermittelt neue methodische Elemente, die sich historisch aus EMDR entwickelt und unter dem Namen »Brainspotting« Eingang in die Fachliteratur gefunden haben.

Wenn es um die Behandlung früher und komplexer Traumafolgestörungen geht, stossen die wirksamsten Methoden und die besten Leitlinien bei ihrer Anwendung an Grenzen. Dann ist es notwendig, aus unterschiedlichen Traditionen stammende Konzepte und Methoden zu einem individualisierten Vorgehen zu verbinden.

Neben Vorträgen, Demonstrationen, Diskussionen und Übungen wird es Zeit für methoden-übergreifende Supervision und Selbsterfahrung geben. Die Kenntnis von EMDR kann zum Verständnis hilfreich sein.

Workshop 27

Ein Tag mit Zsuzsa Forter am Kaminfeuer

med. dent Zsuzsa Forter, Moderation: Dr. med. J. Philip Zindel

Dieses Jahr dürfen wir im Workshop »Ein Tag mit ... am Kaminfeuer« zum ersten Mal eine Zahnärztin näher kennenlernen. Für die Dauer eines Ganztagsworkshops können Sie jeweils bei einem Ausbilder mit jahrzehntelanger Erfahrung alle Ihre Wünsche anbringen, ihn bei Demonstrationen erleben, alle Ihre Fragen stellen, persönliche Anekdoten erfahren, konkrete Fälle oder Situationen besprechen, alles ohne durch ein gegebenes Workshopthema eingeschränkt zu sein. Das Programm entsteht also spontan zwischen Teilnehmern und Kursleiterin. Bitte bringen Sie also konkrete Fälle und Fragen, oder einfach Ihre Neugier mit.

Zsuzsa ist bestimmt eine der erfahrensten Hypnose-Zahnärztinnen in unserer Gesellschaft. Viele Jahre hat sie im Vorstand und als Ausbilderin in der SMSH unermüdlich mitgewirkt und Generationen von Zahnärzten mit ihrer offenen und liebevollen Arbeitsweise inspiriert. Insbesondere hat sie viel mit Kindern und ihren Eltern gearbeitet und kann viele Geschichten erzählen ...

Workshop 28

Hypnose von kleinen wilden Kerlen und Pubertieren beim Zahnarzt

2. Tag (Tag 1 siehe WS 12)

Dr. med. dent. Ute Stein

Folgende Inhalte werden den Kursteilnehmern am Donnerstag und Freitag vermittelt:

Altersabhängige Kommunikation unter entwicklungspsychologischen und -physiologischen Aspekten

• Besonderheiten der Kinderhypnose

• Umgang mit Eltern

• Musterunterbrechung

• Notfallkommunikation beim Zahnarzt

• Habits – pro und kontra???

• Konfliktmanagement

• verhaltenstherapeutische Interventionen

• Nutzung von Körpersprache und Atmung

An beiden Tagen werden hypnotische Schnell-Induktionen demonstriert und geübt.

Am Samstag wird der Kurs abgerundet durch Fallbeispiele aus der Praxis und gegebenenfalls mit Live-Demonstration.

Workshop 29

»Mit der Kraft der Versöhnung zum Zauber des Neubeginns«

Dr. med. Ursula Speck, Co-Referentin: Claudia Kühnis

Die Verbindung aus Trance und Ritual ist sehr kraftvoll. Die Trance erleichtert uns den Zugang zu unseren eigenen Quellen von Kreativität, Intuition und Heilung. Das Ritual dient einer bewussten Handlung in Selbstverantwortung und ermöglicht eine neue innere Ausrichtung. In der Kombination aus Hypnose und Ritual wird ein geschützter Raum geschaffen, der eine grosse Unterstützung für Veränderungsprozesse sein kann.

Jedem Neubeginn geht ein Abschiednehmen und Loslassen voraus. Die Versöhnung mit dem, was uns nicht mehr dient und auch mit uns selbst ist notwendig, damit wir kraftvoll einen Neuanfang wagen können.

Dieser Workshop möchte sie einladen, in einer Verbindung aus Hypnose und Ritual eine persönliche Erfahrung zum Thema Vergebung und Versöhnung zu bearbeiten.

Diese Erfahrung soll ihnen auch Anregungen geben für ihre Arbeit mit Menschen.

Workshop 30

Hypnose in Notfall-Situationen (Hausarzt, Zahnarzt oder Spital)

Dr. med. Julia Schürch

Jeder Arzt/Zahnarzt erlebt mehr oder weniger oft medizinische Notfall-Situationen. Hypnotische Techniken und Kommunikation sind sehr hilfreich beim Management von Notfall-Situationen, einerseits für den Patienten andererseits auch für den Behandelnden. Aufgrund der aussergewöhnlichen Situation sind der Zugang zum Patienten und die Techniken teilweise anders als in der üblichen Hypnose. Nach einer kurzen theoretischen Einführung erlernen die Teilnehmer mit vielen praktischen Beispielen und Übungen wie man auch in Notfallsituationen Hypnose anwenden kann.

Bedingungen für die Teilnahme: Abgeschlossene Hypnose-Grundausbildung

Workshop 31

Von heillosen zu heilsamen Trancen. Hypnotherapeutische Strategien in der Arbeit mit Krebspatienten.

Dr. med. Lutz Wesel

Inhalt des Kurses ist die ressourcenorientierte Begleitung von Krebspatienten unter Salutogenese-Aspekten. Neben theoretischen Erörterungen über die ärztliche Kommunikation unter hypnotherapeutischen und ressourcenorientierten Aspekten werden konkrete Situationen aus dem ärztlichen Alltag eingeübt, wie z. B. die Mitteilung schwerwiegender Befunde und Diagnosen, die Vorbereitung auf belastende Therapien, das Entschärfen von Negativsuggestionen aus dem medizinischen und sozialen Umfeld der Patienten, das Gespräch mit Angehörigen usw.

Workshop 32

Hypnosis for the Chronic Pain Patient

Ph. D. Randi Abrahamsen (Zahnärztin)

In this workshop we will excercise various methods useful for the chronic pain patients in daily clinical practice such as externalising the pain as a metafor, egostate therapy of conflicting parts, and creating analgesia. When we sharpen our senses we will often find that the patients bring the solution to their problem, we will just be the guide to unlock them from the negative trance of chonic pain. The workshop will be a mixture of demonstrations and excersises.

Grundausbildung für Anfänger

Workshop 33

Grundausbildung – Zusätzliche Übungen

Dr. med. Christian Ziegler, Dr. med. Gaston Dunkelmann, Dr. med. dent Viviane Hurni

Co-Referenten: Dr. med. dent. Michelle Peng, Dr. med. dent. Claude Braun

Vertiefung und Üben des am Donnerstag und Freitag Gelernten. Nachdem die Kurse 1 (WS 1) und 2 (WS 17) nur je 5 Stunden statt 8 dauern, müssen mit diesen zusätzlichen Übungen zusammen mit den Veranstaltungen im Plenum die restlichen 6 Stunden absolviert werden, die für den Fähigkeitsausweis gefordert sind.

Die anschliessenden Grundkurse 3 und 4 werden am 21./22. März 2019 in Balsthal durchgeführt, wofür Sie sich am Seminar gleich anmelden und einen Platz reservieren können.

Workshops für Fortgeschrittene

Workshop 34

Vor lauter Bäumen den Wald nicht sehen

Dr. med. Cornelia Klauser-Reucker, Dr. med. Dorothee Alioth

Zielgruppe: Allgemeinpraktiker, eher Hypnose-Anfänger

Die Bäume stehen für die verschiedenen Techniken, die wir gelernt haben und anwenden, der Wald steht für die wenn möglich ganzheitliche Therapie des Patienten und seines Umfelds. Die systemische Vorgehensweise, bei der möglichst viele Gegebenheiten miteinbezogen werden, soll uns den Wald von Baum zu Baum erkennen lassen.

Medikamente, somatische uns psychische Befunde, das Umfeld und die Ressourcen des Patienten sowie des Arztes, der Zeitpunkt, die Dringlichkeit, andere Therapeuten, mein eigenes Wissen und Können ...

Wir vernetzen diese Gegebenheiten mit Mind mapping und üben anhand eigener Fälle in Kleingruppen (z. B. Safe place und Varianten, Visualisierung des Schmerzes, Atemübungen, Löwengeschichte, Metaphern etc.).

Workshop 35

Entdeckungsreisen in Hypnose

Dr. med. Susan Balogh

Menschen in einem hypnotischen Trancezustand sind empfänglicher für Suggestionen verschiedener Art – direkt und indirekt – als im Alltag. Metapher, Fantasiebilder, und weitere Visualisationstechniken können für viele Zwecke nützlich sein, unter anderem: das Erreichen von intensivem Wohlbefinden; die Steigerung des Selbstvertrauens und -Achtung; das Entdecken und die Mobilisation von inneren Ressourcen; Problemlösung; Traumaverarbeitung; die Beeinflussung von physischen Prozessen wie das Immunsystem; und Schmerztherapie. Die Symbolik, die im nüchternen Alltag offensichtlich und einfach scheint, kann im Trancezustand auf subtiler Weise einwirken und zum Ziel verhelfen.

Wir gehen als Gruppe auf mehrere Entdeckungsreisen mit verschiedenen Zielen, die die TeilnehmerInnen danach in der eigenen Praxis in Einzelsitzungen mit Patienten einsetzen können. Indikationen werden besprochen, und Anleitungen werden mitgegeben.

Workshop 36

Selbsthypnose – Ich kann das ALLEIN

Dr. med. Camilla Ceppi Cozzio, Dr. med. Ines Baruffol

Kinder und Jugendliche definieren während der Hypnotherapie eigene Ziele und imaginieren Lösungen für aktuelle Herausforderungen. Aufgabe des Hypnotherapeuten ist es, Kindern dabei behilflich zu sein, Ressourcen zu entdecken und Strategien zu entwickeln, damit diese eigenverantwortlich, selbstwirksam und unabhängig vom Therapeuten während des Alltags zielführend genutzt werden können.

Der Workshop zeigt auf, welche Vorgehensweisen sich anbieten Kinder zu befähigen, souverän den eigenen Fähigkeiten vertrauend Selbsthypnose zu praktizieren. Die Teilnehmer haben die Gelegenheit die präsentierten Strategien zu üben. Im Weiteren wird gezeigt, wie Veränderungen und Erreichtes dokumentiert werden können.

Workshop 37

»Die Seele zum Leuchten bringen« – Mit hypnotherapeutischen Ressourcen Lebensfreude zurückgewinnen

Dr. med. Martin Keller

»Ich pack's!« heisst ein Manual von Maja Storch zur Entwicklung des verborgenen Potentials von Selbstkompetenz. Motivierende Gesprächsführung in der Hypnotherapie ist wertschätzend und fördert die Chancen für gute Veränderungen. Selbst für ausweglos scheinende Konfliktsituationen erhält man handhabbare Tools. Doch wie kommt man in Sekunden auf pfiffige anregende Bilder, die die Lebenswelt des Patienten treffend spiegeln? Wir lernen hilfreiche Methoden kennen, solche sprachlichen »Perlen« quasi wie aus dem Ärmel zu zaubern. Zusätzliche Impulse geben kurze berührende Videoclips, die aufzeigen, wie sich in der Hypnotherapie aus dem reichen Fundus von Kunst, Musik und Literatur schöpfen lässt. Geeignet für Hypnose-Experten wie für -Novizen.

Workshop 38

Showhypnose – Trick – Trance – Täuschung?

Dr. phil., Dipl. Psych. Hans-Christian Kossak

Immer wieder staunen selbst Hypnosefachleute über die Wirkungen der Showhypnose, die in der Bevölkerung Erwartungen und Ängste auslösen. Deshalb sollte jeder seriöse Nutzer der Klinischen Hypnose diese Wirkweisen und Erklärungen der Showhypnose kennen, um seine Patienten bzw. Klienten auch hierzu besser aufklären zu können.

Der Referent hat sich seit über 40 Jahren mit der Showhypnose befasst, kann sie erklären und mit Demonstrationen und zahlreichen Videos diverser internationaler Shows dokumentieren. Ihre Analyse erfolgt mit Theorien der Verhaltenstheorie, Sozialpsychologie und Neuropsychologie. Besonders die »Willenlosigkeit« und Kooperationsbereitschaft der Mitwirkenden wird differenziert betrachtet. Auch die Grenzen, die juristischen Probleme und Gefahren der Showhypnose werden besprochen.

Workshop 39

Die Wiederentdeckung der Phantasie

Dr. med. Ph.D. Gary Bruno Schmid, Dr. med. Ursula Hanke

»Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt ...«

(Albert Einstein)

Als Kinder haben wir gesprüht vor Phantasie ... unterdessen ist sie ein bisschen eingeschlummert.

Ziel des Workshops ist es, die Phantasie mit Hilfe von Intuitionen und Hypnose wieder zu erwecken und wieder zu entdecken, damit wir sie zu Gunsten unserer grossen und kleinen Patienten anwenden können in Form von Geschichten und kleinen Zeichen. Das hilft ihnen und uns den zuweilen anspruchsvollen und stressigen Alltag zu erleichtern und mit der Prise Magie aufzulockern.

Workshop 40

Das Aufklärungsgespräch, eine hypnotherapeutische Gratwanderung

Dr. med. Julia Schürch, Dr. med. Rainer Hurni

Vor jeder Therapie und jedem invasivem Eingriff wird heute ein Aufklärungsgespräch durchgeführt. Mit Hypnose vertraut, hat man einen guten Rapport mit dem Patienten aufgebaut, seine Ängste und Sorgen besprochen, eventuell auch schon Entspannungstechniken erfolgreich geübt ... aber dann sollte man noch die mehr oder weniger lange Komplikationenliste durchgehen, welche vor negativen Suggestionen nur so strotzt.

Im Workshop werden diesbezüglich verschiedene Konzepte und Literaturhinweise vorgestellt, sowie der rechtliche Rahmen erwähnt. Wir werden Formulierungen erarbeiten und praktisch üben.

Bedingung für die Teilnahme: Aufklärungsprotokolle oder Einverständniserklärungen etc. mitbringen, nicht nur jene, mit welchen man gut arbeitet, sondern vor allem auch die schwierigen und welche man am häufigsten benutzt. Bitte falls vorhanden Smartphone mitnehmen.

Workshop für Teilnehmer mit abgeschlossener Hypnose-Grundausbildung und praktischer Erfahrung in Aufklärungsgesprächen.

Workshop 41

Üben, üben, üben

Dr. med. Carlo Lang

Dieser Workshop richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene, an solche, die Lust haben, praktisch zu arbeiten oder solche, die es höchste Zeit finden, endlich mal Hypnose praktisch anzuwenden. In Zweiergruppen sollen spielerisch »Problem« und »Ziel« der Versuchsperson eruiert und angegangen werden. Die »Produkte« werden nachher im Plenum besprochen. Es wird mit dem gearbeitet, was jede und jeder selbst mitbringt, sei es gelernt, »abgeguckt« oder erfunden. Und es darf auch Spass machen!

Workshop 42

Hypnose im Kino

Dr. med. Heinz Rüegg

Wie in vergangenen Jahren sehen wir uns einen Kinofilm an, bei dem Hypnose eine zentrale Bedeutung spielt. Auf unterhaltsame und spannende Art und Weise erfahren wir so etwas über die Ängste und Erwartungen, welche unsere Klienten mit der Hypnose verbinden.

Workshop 43

Hypnose von kleinen wilden Kerlen und Pubertieren beim Zahnarzt

(siehe WS 12 und WS 28)

Dr. med. Ute Stein

Fallbeispiele aus der Praxis und gegebenenfalls Live-Demonstration.

Workshop 44

Hypnotische unterstützte Abschiedsnahme

Dr. med. Denisa Vrankova

Zielgruppe: Alle, die sich angesprochen fühlen.

Durch hypnotische Techniken unterstütze Abschiedsnahme befreit den Körper, das Herz, die Seele ..., den Alltag, unsere Zukunft.

Jedes Ende trägt in sich einen neuen Anfang. Jeder Abschied, wie auch immer schwierig, birgt in sich neue Chancen.

Von kleinen Abschiedsnahmen im klinischen Alltag, von Weisheitszähnen, von operierten Organen, von Zigaretten ..., bis zur Abschiedsnahme von verstorbenen Familienmitgliedern, Freunden, Partnern, Tieren, nicht geborenen Kindern.

Von alltäglicher Abschiedsnahme von Gegenständen, Besitztum ..., bis zur Abschiedsnahme von alten Gewohnheiten, Positionen, Rollen, Lebensabschnitten. Da überall können wir uns gegenseitig im Workshop, sowie unsere Patienten nachher durch Hypnose sanft unterstützen, durch das Leben leichter, befreiter zu gehen.

Inspiriert durch dankbare Arbeit mit meinen Patienten, durch Seminare von Brandon Bays, Bücher von Marie Kondo ... und andere.

Workshop 45

Atemübungen

Dr. med. Jane Wyler-Harper

Die Atmung ist ein körperlicher Vorgang, welcher absolut »automatisch« abläuft oder bewusst gesteuert werden kann. Neben einer Sensibilisierung für Atemrhythmen werde ich Atem-Übungen vorstellen, die körperliche und gefühlsmässige und emotionale Veränderungen herbeiführen können. Das Workshop-Format ist Demonstration in Kleingruppen, die Übungen selber anleiten und als Selbsterfahrung ausprobieren. Am Schluss werden wir über Zusammenhänge zwischen durch Atemübungen erreichte Zustände einerseits und hypnotischen Trancezuständen andererseits diskutieren.

Workshop 46

»Was die Hypnose vom Pferd lernen kann ...«

Dr. med. J. Philip Zindel

Ziel des Workshops ist, bestimmte Aspekte der »animalischen« Kommunikation unter Menschen (Hypnose) anhand der Kommunikation mit Pferden (»Flüstern«) verstehen und gezielt anwenden zu lernen.

Dressur mit Pferden ist ein sehr subtiles Kommunikations- und Beziehungsspiel mit einer Macht, die völlig ohne rationale Gedanken lebt. Die Hypnose spricht diese animalische Macht im Menschen an. Tieradäquate Verhalten dem Pferd gegenüber zeigen erstaunliche Parallelen zu wirksamen hypnotischen Interventionen.

Einleitend werden wenige, ganz grundlegende Gedanken zur Pferdedressur erklärt. Anhand von Auszügen aus Filmen über Freiheitsdressur und Tiertherapien mit berühmten »Pferdeflüsterern« werden die Parallelen zur Hypnotherapie aufgezeigt. Einige praktische Übungen sollen das Ganze erlebbar machen.